Rauch. Flammen. Brennende Trümmer. Ein sinkendes Schiff. Der Geruch vom Asche und ein Skimmer. Dunkelheit.
Schweissüberzogen erwachte Lireith aus ihrem Schlaf.
Seit mehreren Jahrtausenden wanderte sie auf dem Pfad des Sehers und so war die Deutung dieser Vorhersehung klar: die Expedition in dieses verschollene System wie auch das ganze Weltenschiff war in Gefahr. Nun galt es keine Zeit zu verlieren und so wurde Kor’il beauftragt Teile des Seherpfades auszusenden. Die Gefahr muss gestoppt werden. So liess sich Runenleser Caelen, ein mächtiger Psioniker, welcher zuvor lange auf dem Pfad des Träumers unterwegs war, und Thirel, ein junger Seher, überzeugen die schützenden Wände des Weltenschiffs zu verlassen.
Beim Landeschiff angekommen traffen sie auf mehrere Trupps Schützengardisten, die Himmelswächter und auch den Trupp „Schild der Asche“. Sie konnten unmöglich tatenlos zusehen, auch wenn die Vorhersehung für die meisten von ihnen mehr als nur vage klang. Autarch Kaerion konnte aber unmöglich einen solch grossen Teil der Bevölkerung in ein unbekanntes Schlachtfeld entlassen, ohne sie selbst zu führen. So begab er sich mit einem Trupp Sternenrächern, dem Echo des Zorns, an die prophezeite Position. Als sie den Hangar verlassen hatten, mussten sie feststellen, dass ein Trupp Warpspinnen sich ebenfalls an Bord geschlichen hatte. Über zusätzliche Truppen würden sie sich jetzt nicht bekalgen, doch waren ihnen die Motive zu diesem Zeitpunkt nicht vollkommen klar.
Noch bevor der Eingreifftrupp den Boden berührte, gerieten sie unter Beschuss der Verteidigungswaffen des Symbiontenkults. Diese mussten, noch bevor dieser Ort wieder verlassen werden konnte, vernichtet werden.
Durch das taktische Geschickt von Kaerion konnte sie rasch passende taktische Stellungen einnehmen und machten sich bereit, die Verteidigungsstellung des Kults aunzugreifen. Der Exarch der Spinnen entdeckte in der Spitze eines Turms einen Sanctus, welcher mit seinem Gewehr auf Kor’il ansetzte. Sie aktivierten prompt ihrem Warpsprunggenerator und angekommen in der Turmspitze, eröffneten Sie das Feuer auf den Sactus, welcher sich im letzten Augenblick aus dem Turm warf.
Eine Gruppe von Genestealern wurde im Zentrum der Ruinen durch den Trupp Sturmgardisten, Kor’il und Thirel zerstört. Währenddessen öffnete Caelen einen Webwayriss und transportierte so Lireith mit ihrem Schützengardisten und der Geschützplattform in eine Zangenposition. So konnten diese durch mächtige psionische Fähigkeiten einen verherenden Schlag gegen den Kult ausüben.
Doch die Symbionten wollten nicht bedingunglos kapitulieren. So setzten sie den Sturmgardisten schwer zu und konnten sogar die Feuerunterstützung durch die Vyper vom Schlachtfeld entfernen, ein Impuls vom schweren Minenlaser zerschlug die Frontscheibe, passierte den Piloten und den Antrieb. „Den können wir auf keinen Fall hier zurücklassen“ dachten sich Kaelion, selbst während sein Trupp unter schwerem Beschuss stand.
Lireith erkannte in diesem Moment, dass dieses primitive Transportgefährt das Übel war, welches vorhergesehen wurde. So nutzte sie ihre volle Konzentration um dies Kaerion wie auch den Warpspinnen mitzuteilen. Diese Tat liess sie aber offen für feindliche Angriffe und der gesamte Trupp Gardisten, wie auch Caelen mussten sie mit voller Kraft verteidigen. Nur mit letzter Not konnten sie sich zurückziehen, doch ihr Ziel hatten sie erfüllt. Die Warpspinnen sprangen furchtlos vor der Fahrzeug und zerteilten es bis zur Urkenntlichkeit.
Als nach einigen Stunden die Truppen des Kults nachliessen, konnten die Verletzten geborgen und nun ohne feindlichen Beschuss zum Weltenschiff transportiert werden.
Es war ein weitere Sieg für den Expeditionstrupp doch leider konnte damit nur das Unweigerliche etwas mehr herausgezögert werden.
Die Revolution im Keim ersticken
- Andere Michi
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